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Der Artikel untersucht die Rentenreformen in Griechenland, Italien, Portugal und Spanien zwischen 1990 und 2013 und konzentriert sich auf drei Dimensionen des Wandels: Multi-Pillarisation, institutionelle Harmonisierung und Ausgabentrends (Kostenkontrolle/Expansion). Die Rentenentwicklung dieser Länder wird während der Krise und Austerität neu bewertet. Alle Länder förderten die Verbreitung privater Renten und harmonisierten ihre fragmentierten öffentlichen Systeme. Die Kostenkontrolle war massiv und gefährdete die zukünftige Angemessenheit. Während internationale Akteure, insbesondere die Europäische Union, eine stärkere Rolle übernahmen, nahm die Rolle der organisierten Arbeiterschaft ab. Im Spannungsfeld zwischen Krise und Austerität haben sich diese Systeme verändert und angepasst, stehen jedoch weiterhin vor alten und neuen Problemen: Ungleichheit, Risikindividualisierung und zunehmende Anfälligkeit für externe Schocks.
Natali et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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