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In diesem Artikel diskutieren wir kritisch die Rolle der Zusammenarbeit auf Deutschlands Weg zu einer post-kohlenstoffbasierten Wirtschaft. Wir betrachten Bürgerbewegungen und neuartige Formen der Zusammenarbeit als potenziell transformative Herausforderer des vorherrschenden Ansatzes des korporatistischen Collaborations in den Mobilitäts- und Energiesektoren. Während Gewerkschaften und Arbeitgeberorganisationen jedoch eine permanente und aktive Arena für politikorientierte Zusammenarbeit bieten, können zivilgesellschaftliche Gruppen nicht auf einen entsprechend institutionalisierten Korridor zurückgreifen, um politischen Einfluss und öffentliche Resonanz zu sichern. In diesem Sinne tendieren konventionelle Formen der Zusammenarbeit dazu, die Transformation zu einer post-kohlenstoffbasierten Wirtschaft zu behindern. Zusammenarbeit im deutschen korporatistischen Kontext ist somit aus einer Nachhaltigkeitsperspektive gleichzeitig ein Problem und eine Lösung. Wir plädieren für mehr institutionalisierten Korridore zwischen der Zivilgesellschaft und staatlichen Institutionen. Mitgestaltung, wie wir diesen methodischen Ansatz der Zusammenarbeit nennen möchten, kann in den Bereichen Umwelt- und Industriepolitik verankert werden.
Herberg et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.