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Der apparente Diffusionskoeffizient (ADC), der durch MR-Diffusionstensorbildgebung (DTI) bestimmt wird, hat sich als vielversprechend erwiesen, um das Grad-II-Astrozytom (AS) der Weltgesundheitsorganisation vom prognostisch günstigeren Grad-II-Oligodendrogliom (OD) zu unterscheiden. Da gemischte Oligoastrozytome (OAs) mit Kodeletion in den Chromosomen 1p und 19q Prognosen ähnlich denen von OD haben, fragten wir uns, ob ein zuvor bestimmtes ADC-basiertes Kriterium zur Unterscheidung von OD und AS bei einem unabhängigen Satz von Gliomen, der OA mit kodeleten oder intakten 1p/19q-Chromosomen umfasste, Bestand haben würde. Wir fragten auch, ob der ADC mit der Tumormikrostruktur assoziiert ist. ADC-Farbkarten, die aus präoperativen DTI-Scans generiert wurden, wurden verwendet, um die Entnahme von Biopsien aus jedem Tumor zu leiten. Der mediane normalisierte ADC unterschied OD von AS mit 91% Sensitivität und 92% Spezifität. 1p/19q kodeletierte OAs wurden immer als ODs klassifiziert, während 1p/19q intakte OAs immer als ASs klassifiziert wurden. Es gab positive Assoziationen zwischen dem ADC und sowohl dem SMI-31-Score der axonalen Disruption als auch dem Anteil der Tumorzellen in den Biopsien. Der ADC von OD und 1p/19q kodeletiertem OA war stärker mit dem Tumoranteil assoziiert, während der ADC von AS und 1p/19q intaktem OA mehr mit dem SMI-31-Score assoziiert war. Wir schließen daraus, dass unser zuvor bestimmter Schwellenwert des medianen ADC Grad-II-OD und AS in einer neuen Patientenkohorte unterscheiden kann und dass die Unterscheidungen auch auf OA mit kodeletierten und intakten 1p/19q-Chromosomen übertragen werden. Darüber hinaus ist der ADC in Grad-II-Gliomen mit dem Anteil der Tumorzellen und dem Grad der axonalen Disruption in Tumorsubregionen assoziiert.
Khayal et al. (Mittw,) untersuchten diese Frage.
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