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Dieser Artikel untersucht die Bildungsansätze der Schule für Immaterielles Kulturerbe und Museen in Lamphun, Thailand, die vom Princess Maha Chakri Sirindhorn Anthropologiezentrum (SAC) organisiert wird. Seit 2009 bringt die Schule, die über einen Zeitraum von zwei Wochen stattfindet, fünfundfünfzig Fachleute des Kulturerbes aus ganz Südostasien zusammen, um über immaterielles Kulturerbe und dessen Wahrung zu lernen. Durch Vorlesungen und Diskussionen im Klassenraum werden die Teilnehmer in die praktischen und theoretischen Aspekte der Erhaltung immateriellen Kulturerbes eingeführt. Durch vor Ort stattfindende, gemeinschaftsbasierte Übungen erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, Forschungsmethoden und -ansätze anzuwenden, die den Aufbau kollaborativer Beziehungen zu lokalen Gemeinschaften fördern, sowie über immaterielle kulturelle Ausdrucksformen aus den Perspektiven der Praktizierenden und innerhalb ihrer Entstehungsumgebungen zu lernen. Die Schule fördert auch aktiv kritische Reflexionen über die Grenzen und Herausforderungen der Umsetzung des UNESCO-Mandats für immaterielles Kulturerbe (ICH), die während der praktischen Übungen im Feld auftreten. Zu diesen Herausforderungen gehören Fragen der Repräsentation, Machtverhältnisse und Entscheidungsfindung innerhalb der Gemeinschaft – komplexe Themen, die sowohl im UNESCO-ICH-Konvention von 2003 als auch in den operativen Richtlinien von 2012 unberücksichtigt bleiben.
Denes et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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