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Die Breast Cancer UK-Brustkrebspräventionskonferenz befasste sich mit den Risiken durch Umweltverschmutzung und gesundheitsbezogene Risikofaktoren für Brustkrebs. Epidemiologische Studien, die einzelne Chemikalien und das Risiko für Brustkrebs untersucht haben, zeigten unklare Ergebnisse, einschließlich von endokrinen Disruptoren (EDCs) wie Bisphenol A, per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen sowie Aluminium. Laboruntersuchungen haben jedoch gezeigt, dass mehrere EDCs zusammen arbeiten können, um Wirkungen zu zeigen, selbst wenn sie in Konzentrationen kombiniert werden, die allein unwirksam sind. Der TEXB-α/β-Test misst die gesamte östrogene Belastung, und Studien haben Beweise für einen Zusammenhang zwischen multiplem Chemikalienexposition und Brustkrebs geliefert. Es sind jedoch prospektive Studien mit TEXB-α/β erforderlich, um einen kausalen Zusammenhang herzustellen. Zudem besteht die Notwendigkeit, die tatsächliche Exposition gegenüber chemischen Mischungen aus der Umwelt während der Schwangerschaft zu bewerten und deren potenzielles Mitwirken an nachteiligen gesundheitlichen Folgen des Fötus im späteren Leben zu untersuchen. Höhere Brustkrebsraten sind mit einem Anstieg potenziell modifizierbarer Risikofaktoren wie Fettleibigkeit verbunden. Ein erhöhter Body-Mass-Index steht in Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von postmenopausalem Brustkrebs, jedoch mit einem verringerten Risiko für prämenopausalem Brustkrebs. Im Gegensatz dazu wurden niedrigere Brustkrebsraten in asiatischen Populationen im Vergleich zu westlichen Populationen mit Soja-/Isoflavonkonsum in Verbindung gebracht. Das Risiko wird durch Stillen verringert, zusätzlich zu der Verringerung des Risikos, die bei jeder Geburt und einer frühen ersten Geburt beobachtet wurde. Das Risiko ist bei Personen mit höheren Selbstreported-Niveaus körperlicher Aktivität geringer. Aktuelle Belege legen nahe, dass Brustkrebspatientinnen auch eine Gewichtszunahme vermeiden, körperlich aktiv sein und sich gesund ernähren sollten für die allgemeine Gesundheit. Eine umfassende wissenschaftliche Perspektive auf das Brustkrebsrisiko erfordert den Fokus sowohl auf der Umweltexposition gegenüber Chemikalien als auch auf gesundheitsbezogenen Risikofaktoren. Die Forschung zur Chemikalienexposition muss sich auf chemische Mischungen und prospektive epidemiologische Studien konzentrieren, um die Auswirkungen auf das Brustkrebsrisiko zu testen. Verhaltensbezogene Forschung muss sich sowohl auf die Implementierung als auch auf ein tieferes Verständnis der Mechanismen der Krebsprävention konzentrieren.
Stordal et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
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