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Unter Verwendung der Theorie des geplanten Verhaltens haben wir untersucht, ob Einstellungen, subjektive Normen und Selbstwirksamkeit das Engagement angehender Lehrer in evidenzbasierter Argumentation zu Problemen im Unterricht erleichtern. N = 157 angehende Lehrer wurden nach diesen motivationsrelevanten Antezedenzien zum Engagement in evidenzbasierter Argumentation über mit dem Unterricht verbundene Herausforderungen gefragt und analysierten Fall Szenarien problematischer Unterrichtssituationen. Die Ergebnisse zeigten, dass die selbstberichtete evidenzbasierte Argumentation direkt durch die Absicht, sich an evidenzbasierter Argumentation zu beteiligen, Selbstwirksamkeit und Einstellung zur evidenzbasierten Argumentation vorhergesagt wurde. Die objektiv kodierte Qualität der evidenzbasierten Argumentation der Lehrer schien jedoch negativ durch die wahrgenommenen Kosten und die Selbstwirksamkeit vorhergesagt zu werden. Somit erklärte die Theorie des geplanten Verhaltens teilweise die selbstberichtete evidenzbasierte Argumentation, jedoch nicht die objektiv beobachtete Argumentation. So könnten angehende Lehrer möglicherweise nicht genügend Fähigkeiten haben, um ihre eigene Kompetenz genau einzuschätzen, und sich der externen Bedingungen, die die evidenzbasierte Argumentation fördern oder behindern, nicht bewusst sein. Daher könnten Interventionen, die darauf abzielen, die Motivation angehender Lehrer zur Teilnahme an evidenzbasierter Argumentation zu fördern, nicht wirksam sein, bis diese Lehrer die notwendigen Fähigkeiten erwerben.
Greisel et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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