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ZUSAMMENFASSUNG Die verpflichtende Grundschule ‚Schule für alle‘ oder die inklusive Schule ist sowohl in Norwegen als auch in Schweden von großer Bedeutung ‐ zumindest rhetorisch. Kinder mit besonderen Bildungsbedürfnissen sollen die gleiche Schule besuchen und die gleiche Ausbildung erhalten wie alle anderen Kinder. Dieses Papier präsentiert und analysiert die Formulierung und die Umsetzung dieser Bildungspolitik in Schweden und Norwegen aus der Perspektive der sozialen Gerechtigkeit. Es gibt eine Kluft zwischen der Formulierung und der Umsetzung dieser Politik in beiden Ländern. Was als Absicht genannt wird, wird nicht immer in der Praxis verwirklicht. Die Formulierungen sozialer Gerechtigkeit sind möglicherweise in Schweden ehrgeiziger als in Norwegen. Wenn es um die Umsetzung der Schule für alle geht, unterscheiden sich die Systeme ‐ aber die Praktiken innerhalb dieser Systeme scheinen relativ ähnlich zu sein. Einige vorläufige Erklärungen für diese Ergebnisse werden angeboten.
Peder Haug (Fri,) hat diese Frage untersucht.