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Angesichts der Bedeutung des sozialen Standorts für die Forschungspraxis ist ein besonders drängendes Problem für die Sozialstudien der Wissenschaft, wie Forschungsaktivitäten in einem neuen Sektor entstehen. Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in weniger entwickelten Ländern (LDCs) initiieren Forschung, oft in einem Stil der `alternativen' Landwirtschaft. Ich erkläre diese Entwicklung mit Hilfe von Konzepten aus semiotischen und strukturellen Netzwerkansätzen. Während viele Studien Verknüpfungen als den Schlüssel zur technowissenschaftlichen Organisation betonen, ist `Entkoppelung' besonders wichtig für das Entstehen eines neuen Forschungssektors in der Dritten Welt. Geschichten über Teilnahme, indigenes Wissen und Begrünung ermöglichen es NGOs, von lokalen Beziehungen zu profitieren und externe Ressourcen zu nutzen, indem sie die technologische Alternative der `Bio-Produkte' anbieten. Aber solche Institutionen sind auch den Chancen und Einschränkungen von Ressourcen aus dem Ausland ausgesetzt. Diese Entwicklung wird am Beispiel von Shamba, einer NGO, verdeutlicht, deren Forschungsengagements das Versprechen und die Fallen sowohl der Lokalität als auch der Verknüpfungen veranschaulichen.
Wesley Shrum (Di,) untersuchte diese Frage.
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