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Bereiche wie immersive Journalismus und VR-basierter Medienkonsum sollen die Nutzer ganzheitlich fesseln und eine tiefere emotionale Wirkung sowie die Internationalisierung von Informationen haben. Wir verwendeten ein zwischen den Probanden wiederholtes Experiment (N = 87), um die Auswirkungen eines 360-Grad-Videos zu untersuchen, das in drei verschiedenen Grad der Immersion präsentiert wurde. Hohe und mittlere Immersion (VR-360 und Screen-360) stellten das Originalvideo unter Verwendung unterschiedlicher Technologien dar, während niedrige Immersion (Artikel) Videoinhalte in Form eines Transkripts und von Videostills darstellte. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine höhere Immersion einen ausgeprägteren Einfluss auf die emotionale Reaktion der Konsumenten hat. Darüber hinaus scheint ein höheres negatives Affekt nach der Medienerfahrung mit einer geringeren Erinnerung an den präsentierten Inhalt zusammenzuhängen. Was individuelle Unterschiede angeht, scheint das Alter im Bereich von 18-40 Jahren die Stärke der Affektveränderung nicht zu beeinflussen, aber Frauen könnten eine höhere Veränderung erleben als Männer. Diese Studie legt nahe, vorsichtig zu sein, wenn man informative, aber stark emotionale immersive Medieninhalte erstellt, da die negative emotionale Erfahrung das Gedächtnis für sachliche Informationen behindern könnte. Diese Implikationen sind auch auf andere Bereiche als den Journalismus anwendbar, wie Bildung und Simulationstrainings.
Bujić et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.