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Der Female Sexual Function Index (FSFI) ist der Goldstandard zur Bewertung der weiblichen sexuellen Funktion, wurde jedoch nicht im Format der visuellen Analogskala (VAS) validiert. Ziel der vorliegenden Studie war es, die psychometrischen Eigenschaften des FSFI, angewandt auf die VAS, zu bewerten. METHODEN: Die Studie wurde in drei Phasen durchgeführt. In Phase 1 wurde das Instrument von zwei unabhängigen Forschern adaptiert, die zwei Versionen erstellten, die von einem Komitee aus sechs Experten bewertet wurden. Der FSFI-VAS, der aus dieser ersten Phase resultierte, wurde in einer Pilotstudie mit 45 Frauen verwendet. In Phase 2 wurden die Fragebögen FSFI-Likert (Originalformat) und FSFI-VAS an 246 Frauen, die in die Studie rekrutiert wurden, verteilt. Tests zur Reproduzierbarkeit (Test-Retest/Phase 3), interner Konsistenz, diskriminanter Validität und Konstruktvalidität wurden angewendet. ERGEBNISSE: In Phase 1 zeigte die Pilotstudie, dass es keine Zweifel und Schwierigkeiten beim Ausfüllen des FSFI-VAS gab. In Phase 2 zeigte der Spearman-Rangtest (Validität) eine hohe Korrelation zwischen den Gesamtergebnissen des FSFI-Likert und des FSFI-VAS (0,87). Die Ergebnisse des Tests zur internen Konsistenz lagen zwischen 0,66 und 0,88, und die Ergebnisse des Tests zur Konstruktvalidität wiesen auf einen guten Wert hin (0,73). Der Test zur diskriminanten Validität war ebenfalls angemessen. In Phase 3 betrug der niedrigste Intraklassenkorrelationskoeffizient 0,81. SCHLUSSFOLGERUNG: Der FSFI-VAS weist eine interne Konsistenz, Konstruktvalidität, diskriminante Validität und Reproduzierbarkeit auf, die zur Bewertung von sexueller Dysfunktion bei jungen Frauen angemessen sind.
Wolpe et al. (Do,) untersuchten diese Frage.