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In Prozessen der öffentlichen Politik ist kollektives Lernen unter politischen Akteuren wichtig für die Gestaltung, wie sich diese Prozesse entfalten und welche Arten von politischen Ergebnissen daraus resultieren können. Trotz eines weit verbreiteten Interesses am Lernen durch Politikwissenschaftler sehen sich die Forscher mit verschiedenen konzeptionellen und theoretischen Herausforderungen konfrontiert, wenn sie das Lernen in unterschiedlichen kollektiven Kontexten innerhalb der politischen Prozesse untersuchen. In diesem Artikel bieten wir einen theoretisch fundierten Ansatz zur Definition und zum Verständnis des kollektiven Lernens. Bei der Definition von Lernen ziehen wir zunächst die Verbindung zwischen Lernprozessen und Lernprodukten, sowohl kognitiven als auch verhaltensbezogenen, heraus. Bei der Untersuchung von Lernprozessen erforschen wir weiter die Beziehung zwischen individuellem und kollektivem Lernen. Dann identifizieren und definieren wir die Schlüsselkriterien kollektiver Kontexte, die wahrscheinlich die Lernprozesse beeinflussen werden. Abschließend bieten wir Empfehlungen für Politikwissenschaftler, wie sie diesen Ansatz in Studien zum Lernen in verschiedenen politischen Kontexten anwenden können.
Heikkila et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.