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Im Laufe der Jahre wurden viele verschiedene Assays zur Messung von Peptid-MHC-Interaktionen vorgeschlagen. Dennoch gibt es keine allgemein akzeptierte Standardmethode. Wir haben kürzlich präoxidierte rekombinante MHC-Klasse-I-Moleküle (MHC-I) erzeugt, die unter denaturierenden Bedingungen (d.h. in Abwesenheit von kontaminierenden Peptiden) auf Homogenität gereinigt werden können. Solche denaturierten MHC-I-Moleküle sind funktionale Äquivalente von "leeren Molekülen". Wenn sie in eine wässrige Pufferlösung mit Beta-2-Mikroglobulin (beta2m) und dem entsprechenden Peptid verdünnt werden, falten sie sich schnell und effizient in einer vollständig peptidabhängigen Weise. Hier nutzen wir die Verfügbarkeit dieser Moleküle, um einen quantitativen auf ELISA basierenden Assay zu entwickeln, der in der Lage ist, die Affinität der Interaktion zwischen Peptid und MHC-I zu messen. Dieser Assay ist einfach und empfindlich, und man kann sich leicht vorstellen, dass die notwendigen Reagenzien, Standards und Protokolle der wissenschaftlichen Gemeinschaft allgemein zur Verfügung gestellt werden könnten.
Sylvester‐Hvid et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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