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Hintergrund Bullöses Pemphigoid (BP) wurde mit neurologischen und psychischen Störungen in Verbindung gebracht, aber keine landesweite bevölkerungsbasierte Studie hat die Assoziation verschiedener Komorbiditäten bei BP-Patienten in Schweden umfassend untersucht. Ziele Diese Studie untersucht die Assoziationen zwischen BP und verschiedenen Komorbiditäten und vergleicht diese Zustände vor und nach der Diagnose von BP mit einer zur Gruppe passenden Kontrollgruppe. Methoden Eine landesweite Kohortenstudie wurde in Schweden von 2005 bis 2016 durchgeführt, einschließlich 5.738 BP-Fällen und 17.167 alters-, geschlechts- und bevölkerungsbezogen passenden Kontrollen. Multivariable Cox-Proportional-Hazard-Regression-Modelle wurden verwendet, um Hazard-Ratios (HR) zu berechnen. Univariate logistische Regression bewertete Komorbiditäten vor der Diagnose und erzeugte Prävalenz-OR (POR) mit 95%-Konfidenzintervallen (CI). Ergebnisse BP war mit einem signifikant höheren Gesamthazard-Rate für Komorbiditäten assoziiert (HR: 2,20, 95% CI: 2,08–2,33). Vor der BP-Diagnose war die Gesamtkomorbidität signifikant erhöht (POR 2,72, 95% CI: 2,56–2,90). Die Assoziationen vor der Diagnose umfassten Demenz, Parkinson-Krankheit, Epilepsie, amyotrophe Lateralsklerose, Multiple Sklerose, Schizophrenie, unipolare/bipolare Störungen, Suizid, Diabetes, Schlaganfall, systemischen Lupus erythematodes, systemische Sklerose, Psoriasis, Lichen planus, alopecia areata und Vitiligo. Nach der Diagnose war das Gesamthazard-Ratio (HR) für Komorbiditäten im ersten Jahr am höchsten (HR 2,88, 95% CI: 2,68–3,10) und blieb über ein Jahr hinaus erhöht (HR 1,57, 95% CI: 1,44–1,71). Die Assoziationen nach der Diagnose blieben für Demenz, Parkinson-Krankheit, Epilepsie, Schizophrenie, unipolare/bipolare Störungen, Diabetes, Psoriasis, Lichen planus und Autoimmunerkrankungen wie systemische Sklerose und Sjögren-Syndrom erhöht. Fazit BP ist stark assoziiert mit neurodegenerativen, psychiatrischen, autoimmunen und metabolischen Komorbiditäten vor und nach der Diagnose, was ihre klinische Bedeutung als prädisponierende und prognostische Faktoren bei BP-Patienten hervorhebt.
Albadri et al. (Freitag) haben diese Frage untersucht.