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Zusammenfassung Es wäre bedauerlich, wenn die amerikanische Linke dieses Buch nach dem ersten Abschnitt beurteilen würde, der ins Auge fällt: "Was ist zu tun?" Die drei Kapitel über den Studentenprotest, die dieser Abschnitt abschließt, sind in mehreren wichtigen Aspekten mehrdeutig, aber sich von ihnen in die Irre führen zu lassen, wäre ein Nachteil für alle Betroffenen. Zunächst spricht Habermas in anscheinend liberaler Rhetorik über die Heilkräfte des Dialogs, insbesondere wie sie sich in jener Festung der unzwanglosen Diskussion, der modernen Universität, zeigen. Diese Diskussion kulminiert in einem expliziten Aufruf zu einem "radikalen Reformismus": "Der einzige Weg, den ich sehe, um ein bewusstes strukturelles Umdenken in einem sozialen System, das in einem autoritären Wohlfahrtsstaat organisiert ist, herbeizuführen, ist radikaler Reformismus. Was Marx als kritisch-revolutionäre Tätigkeit bezeichnete, muss heute diesen Weg einschlagen" (S. 49).
Andrzej W. Tymowski (Do,) hat diese Frage untersucht.