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HINTERGRUND: Transgene Mäuse mit herz-spezifischer Überexpression von Tumornekrosefaktor (TNF)-alpha entwickeln eine dilatative Kardiomyopathie. Die vorliegende Studie wurde entworfen, um die therapeutischen Effekte der adenovirusvermittelten Neutralisation von TNF-alpha in diesem Modell zu bewerten. METHODEN UND ERGEBNISSE: Ein Adenovirus, das das 55-kDa TNF-Rezeptor-IgG-Fusionsprotein (AdTNFRI) kodiert, wurde intravenös in 6 Wochen alte transgene Mäuse injiziert, was zu hohen TNFRI-Spiegeln sowohl im Plasma als auch im Myokard führte. AdTNFRI spiegelte die Kardiomegalie nicht zurück, verhinderte jedoch die Myokardentzündung. Darüber hinaus blockierte AdTNFRI die myokardiale Expression des interzellulären Adhäsionsmoleküls-1 und nachgelagerter Zytokine, einschließlich Interleukin-1beta und monocyte chemotactic protein-1. Die Herabregulierung der Alpha-Myozin-Schwerkette wurde durch die Behandlung wiederhergestellt, während die Hochregulierung der Beta-Myozin-Schwerkette nicht umgekehrt wurde. Im Gegensatz dazu wurde die Herabregulierung der Calcium(2+)-ATPase des sarkoplasmatischen Retikulums und Phospholamban durch AdTNFRI normalisiert. Echokardiografische Messungen zeigten, dass der linksventrikuläre end-systolische Durchmesser bei transgenen Mäusen signifikant größer war als bei Kontrollmäusen, und diese Zunahme wurde durch die AdTNFRI-Behandlung umgekehrt. Die Verdickung der linken Ventrikelwand wurde jedoch nicht umgekehrt. FAZIT: Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine anti-TNF-Therapie vielversprechend in der Behandlung von fortgeschrittenem Herzversagen sein könnte.
Kubota et al. (Dienstag) untersuchten diese Frage.
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