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In diesem Artikel argumentieren wir, dass soziale Medienplattformen wie Tumblr und Twitter das Entstehen von „digitalisierten Erzählungen“ sexueller Gewalt erleichtert haben. Diese Erzählungen sind in historischen Weisen verwurzelt, in denen Feministinnen sexuelle Gewalt diskursiv artikuliert haben, werden jedoch von der spezifischen „Plattform-Vernakularität“ oder den Konventionen, Möglichkeiten und Einschränkungen der Plattformen, auf denen sie erscheinen, geprägt. Auf der Grundlage einer qualitativen Inhalts- und kritischen Diskursanalyse von 450 Texten von der Tumblr-Seite Who Needs Feminism? und dem Hashtag #BeenRapedNeverReported argumentieren wir, dass digitale Plattformen wie Tumblr und Twitter neue vernakularen Praktiken erzeugen, die prägen, wie „digitalisierte Erzählungen“ sexueller Gewalt nicht nur offengelegt und bekannt gemacht werden, sondern auch in digitalen Netzwerken gefühlt und erlebt werden.
Mendes et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.