Die koronare Angiographie bei einer 29-jährigen Frau mit postpartalem Myokardinfarkt führte zu einer iatrogenen Dissektion, was darauf hindeutet, dass anfängliche Infarkte mit normalen Angiogrammen auf verheilte Dissektionen zurückzuführen sein könnten.
Fallbericht (n=1)
Eine 29-jährige Frau hatte drei Wochen nach der Entbindung einen Myokardinfarkt. Sechs Tage später wurde eine koronare Angiographie durchgeführt. Zunächst wurden keine Auffälligkeiten festgestellt, aber die Re-Injektion der linken Koronararterie führte zu einer Dissektion, die sich durch die vordere absteigende und die zirkumflexe Äste erstreckte, sowie zu einem Reinfarkt. Dieser Fall deutet darauf hin, dass Myokardinfarkte, die bei Patienten mit angiografisch normalen Koronararterien auftreten, durch Dissektionen verursacht werden können, die bis zur Katheterisierung verheilt sind.
Movsesian et al. (Di.,) führten einen Fallbericht über postpartalen Myokardinfarkt (n=1) durch. Die koronare Angiographie wurde evaluiert. Die koronare Angiographie bei einer 29-jährigen Frau mit postpartalem Myokardinfarkt führte zu einer iatrogenen Dissektion, was darauf hindeutet, dass anfängliche Infarkte mit normalen Angiogrammen auf verheilte Dissektionen zurückzuführen sein könnten.