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ZIEL: Die Diabetes Control and Complications Trial/Epidemiology of Diabetes Interventions and Complications (DCCT/EDIC)-Studie zeigte die positiven Effekte intensiver Therapie auf Atherosklerose und klinische Ergebnisse von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD). Die aktuellen Analysen bewerteten die Beziehung zwischen longitudinalen Veränderungen in der Insulindosis und CVD-Risikofaktoren sowie -ergebnissen. FORSCHUNGSENTWURF UND METHODEN: Insgesamt 1.441 Teilnehmer wurden während der DCCT zufällig intensiver oder konventioneller Diabetestherapie zugewiesen. Nach durchschnittlich 6,5 Jahren Nachbeobachtung registrierten sich 96% der überlebenden Kohorte in der EDIC-Beobachtungsstudie, die jährliche Besuche mit detaillierter medizinischer Vorgeschichte, körperlicher Untersuchung und Labortests umfasste. CVD-Ereignisse wurden von einem Überprüfungsausschuss beurteilt. Verallgemeinerte lineare gemischte Modelle und Cox-regressionsmodelle wurden verwendet, um die Assoziation zwischen Insulindosis und kardiometabolischen Risikofaktoren sowie CVD-Risiko über insgesamt 30 Jahre zu bewerten. ERGEBNISSE: Höhere Insulindosen waren signifikant mit einem ungünstigeren kardiometabolischen Risikoprofil assoziiert (höherer BMI, Pulsfrequenz und Triglyceride sowie niedrigeres HDL-Cholesterin) mit Ausnahme von niedrigerem diastolischem Blutdruck und niedrigem LDL-Cholesterin. In einem minimal angepassten Modell war ein Anstieg der Insulindosis um 0,1 Einheit/kg Körpergewicht/Tag mit einem um 6% erhöhten Risiko für jegliche CVD assoziiert (95% CI 3, 9). Die Assoziation mit der Insulindosis war jedoch nach Anpassung an andere CVD-Risikofaktoren nicht mehr signifikant. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Während der DCCT/EDIC waren höhere Insulindosen mit nachteiligen Trends in mehreren kardiometabolischen Risikofaktoren assoziiert, selbst nach multivariater Anpassung, jedoch nicht mit inzidenten CVD-Ergebnissen.
Braffett et al. (Mittwoch) untersuchten diese Fragestellung.
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