Xenophobe Gewalt stellt eine klare Bedrohung für Südafrika dar, insbesondere im Hinblick auf die vertraglichen Verpflichtungen des Landes zu "offenen Grenzen" nach der 30. ordentlichen Versammlung der Afrikanischen Union. Zivile Gesellschaftsorganisationen haben die Bemühungen der Regierung, xenophobe Gewalt im Land zu verhindern, scharf kritisiert. Ziel dieser Studie ist es, die Determinanten der individuellen Beteiligung an anti-immigrantischer Gewalt zu profilen. Der Artikel konzentrierte sich sowohl auf die vergangene als auch auf die potenzielle Teilnahme an diesem Verhalten. Meine zentrale These ist, dass es eine robuste Korrelation zwischen der Beteiligung an friedlichen organisierten anti-immigrantischen Aktivitäten (z.B. Boykotten und Demonstrationen) und der Teilnahme an xenophober Gewalt gibt. Für diese Studie wurden Daten aus den Runden 2015–2017 der South African Social Attitudes Survey (N = 9.292) genutzt. Bivariate und multivariate Techniken wurden verwendet, um zu zeigen, dass die frühere und potenzielle Beteiligung an gewalttätigem Verhalten stark mit vorheriger Erfahrung mit friedlichen anti-immigrantischen Aktivitäten korreliert war. Indem es über einen engen Fokus auf feste Episoden kollektiver Gewalt hinausgeht, zeigt dieser Artikel die Bedeutung einer geografischen Analyse xenophobischen Verhaltens. Es gibt jedoch Einschränkungen der für diese Studie verwendeten Datensätze, und der Artikel schließt mit der Skizzierung künftiger Forschungsbereiche.
Der Human Sciences Research Council (Sat,) untersuchte diese Frage.
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