Ein Schlüsselfaktor für die Bereitstellung qualitativ hochwertiger Bildung ist die Hauptsprache des Unterrichts (M-LoI). Dies schafft eine herausfordernde Situation für Bildungspolitiker in postkolonialen mehrsprachigen Ländern wie Südafrika. Sprachen- in der Bildungspolitik müssen indigene Sprachen aufwerten und deren Ausschluss in früheren Bildungssystemen korrigieren, während gleichzeitig der Zugang zu wirtschaftlichen Möglichkeiten, die durch Kolonialsprachen geboten werden, sichergestellt wird. Öffentliche Einstellungen beeinflussen die Interaktionen der Individuen mit der Sprachpolitik sowie das Bildungssystem als Ganzes. Dieser Artikel untersucht die Einstellungen zur M-LoI in der Bildung. Daten aus der South African Social Attitudes Survey (SASAS) für den Zeitraum 2003-2016 wurden verwendet. Wir haben die Hypothese aufgestellt, dass die Präferenzen für die M-LoI mit der Unterstützung für andere Formen gesellschaftlicher rassischer Transformation in Südafrika verbunden sind. Allerdings bevorzugte eine Mehrheit der Allgemeinbevölkerung Englisch als M-LoI in der Bildung und die Präferenzen für M-LoI standen nicht im Zusammenhang mit dem Grad der Unterstützung für andere Formen rassischer Transformation. Die Einschränkungen des SASAS-Datensatzes und der aktuellen Methode werden dann beschrieben und Möglichkeiten für neue Forschung präsentiert. Der Artikel schließt mit der Diskussion, wie postkoloniale Bildungspolitiken und deren Umsetzung Mehrsprachigkeit fördern und die Aufwertung indigener Sprachen unterstützen können.
Der Human Sciences Research Council (Sat,) hat diese Frage untersucht.
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