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Zusammenfassung Die Ganztags-ambulante Blutdrucküberwachung wird verwendet, um die Diagnose Hypertonie zu bestätigen und die Antwort auf die antihypertensive Therapie zu bewerten. Keine dieser Methoden wurde bei Patienten mit Typ-II-Diabetes mellitus angewandt, bei denen vorgeschlagen wurde, dass der gewünschte Blutdruck niedriger sein sollte als bei Nondiabetikern. Diese multizentrische Studie wurde durchgeführt, um zu prüfen, ob es Unterschiede in der Wirksamkeit eines ersten antihypertensiven Medikaments gibt, wenn diese durch gelegentliche und ambulante Blutdruckbestimmungen bei Patienten mit Typ-II-Diabetes mellitus, bei denen eine 24-Stunden-ambulante Überwachung die Diagnose Hypertonie bestätigt oder nicht bestätigt, bewertet wird. Dreiundvierzig Patienten (Durchschnittsalter 57,7 Jahre) mit stabilen Typ-II-Diabetes mellitus und leichter Hypertonie (gelegentlicher diastolischer Druck von 90 bis 104 mm Hg bei mindestens zwei Besuchen) wurden 8 Wochen lang mit einem Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer (Benazepril, 10 bis 20 mg, einmal täglich) behandelt. Die Wirksamkeit des antihypertensiven Medikaments wurde durch gelegentliche (Tiefst-) und 24-Stunden-ambulante Blutdrucküberwachung bewertet. Diabetische Patienten wurden als nicht bestätigte hypertensive Patienten klassifiziert, wenn der mittlere 24-Stunden-ambulante diastolische Druck unter 85 mm Hg lag. Die antihypertensive Behandlung senkte signifikant sowohl die systolischen als auch die diastolischen Werte, wenn sie durch gelegentliche Messungen bestimmt wurde (von einem Durchschnitt von 162,7/98,0 auf 153,9/89,2 mm Hg; P .1). Die Ergebnisse zeigen, dass die Ganztags-ambulante Blutdrucküberwachung eine beträchtliche Anzahl von Patienten mit Typ-II-Diabetes mellitus mit nicht bestätigter Hypertonie identifiziert. Bei diesen Patienten deutet die Diskrepanz bei der diastolischen Drucksenkung zwischen gelegentlichen und 24-Stunden-ambulanten Messungen darauf hin, dass die Methode der Blutdruckbewertung wichtig ist, wenn die Wirksamkeit antihypertensiver Medikamente bewertet wird.
Puig et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.