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Der Schlüssel zur Erreichung ansprechender Ästhetik in der Implantatdentistry besteht in einem gründlichen Verständnis der biologischen Prozesse, die die dimensionalen Veränderungen des Knochens und der Weichgewebe nach der Extraktion vorantreiben. Ziel dieses Berichts ist es zunächst, das Ausmaß der Veränderungen des Knochens und der Weichgewebe nach der Extraktion zu charakterisieren und zweitens potenzielle Faktoren zu identifizieren, die den Erhalt des Gewebes beeinflussen, um erfolgreiche Behandlungsergebnisse zu ermöglichen. Die Dicke der Gesichtsknochenwand wurde als der kritischste Faktor identifiziert, der die Knochenresorption beeinflusst, und kann als prognostisches Werkzeug verwendet werden, um Bereiche zu identifizieren, die ein Risiko für zukünftigen Knochenverlust im Gesicht nach einer Zahnentfernung aufweisen. Klinische Studien zeigten, dass dünne Knochenwand-Phänotypen mit einer Dicke der Gesichtsknochenwand von 1 mm oder weniger eine progressive Knochenresorption mit einem vertikalen Verlust von 7,5 mm aufwiesen, während dicke Knochenwand-Phänotypen nur eine geringe Knochenresorption mit einem vertikalen Verlust von 1,1 mm zeigten. Dies steht im Gegensatz zu den dimensionalen Veränderungen der Weichgewebe. Dünne Knochenwand-Phänotypen zeigten eine spontane Verdickung des Weichgewebes nach einer nahtlosen Extraktion um den Faktor sieben, während dicke Knochenwand-Phänotypen nach 8 Wochen Heilung keine signifikanten Veränderungen der Weichgewebemaße zeigten. In Bereichen mit einer begrenzten Knochenresorptionsrate kann die sofortige Implantatplatzierung in Betracht gezogen werden. Wenn solche idealen Bedingungen nicht vorhanden sind, werden andere Zeitpläne empfohlen, um vorhersehbare und ansprechende Ästhetik zu erzielen. Techniken zur Erhaltung der Alveole zur Erhaltung des Knochens unter Verwendung unterschiedlicher Biomaterialien und/oder Barriere-Membranen führen oft zu einer besseren Erhaltung des Gewebevolumens, obwohl der unvermeidliche biologische Prozess der post-extraktionellen Knochenresorption und Knochenmodellierung nicht aufgehalten werden kann. Zusammenfassend sollte das Wissen über die biologischen Ereignisse, die die dimensionalen Gewebeveränderungen nach der Extraktion antreiben, in den umfassenden Behandlungsplan integriert werden, um Gewebeverluste zu begrenzen und die ästhetischen Ergebnisse zu maximieren.
Chappuis et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.