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Die Tumorinvasion und die Metastasenbildung sind große Hindernisse für eine erfolgreiche Krebsbehandlung. Metastase ist ein komplexer mehrstufiger Prozess, der sequenzielle Interaktionen zwischen der invasiven Zelle und der extrazellulären Matrix erfordert. Ein Modellsystem für die Tumorinvasion von Barrieren der extrazellulären Matrix wurde entwickelt, und die Anwendung dieses Modells hat unser Verständnis der molekularen Mechanismen der Metastasenbildung erleichtert. Dieses Modell besteht aus drei Schritten: Adhäsion der Tumorzellen, Proteolyse der extrazellulären Matrix und Zellmigration. Die Rolle der Matrix-Metalloprotease-Enzyme bei der von Tumorzellen vermittelten Proteolyse der extrazellulären Matrix ist gut etabliert. Wir überprüfen die funktionelle Struktur der Matrix-Metalloprotease-Enzyme im Allgemeinen und spezifisch die Interaktion von metastasenassoziierter Gelatinase A (72-kDa Typ-IV-Kollagenase) mit dem Gewebeinhibitor der Metalloproteinasen-2 (TIMP-2). Wir diskutieren auch die physiologische Aktivierung der Matrix-Metalloprotease-Enzyme und den spezifischen zellulären Wirkmechanismus der Gelatinase A.
Stetler‐Stevenson et al. (Mittw,) haben diese Frage untersucht.