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Die Notaufnahme (ED) ist ein komplexes Umfeld. Ihr Gleichgewicht oder ihre Homöostase hängt entscheidend von der kontinuierlichen Aktion von Feedback-Prozessen ab. Damit ein System effizient funktionieren kann, muss es die Ergebnisse spezifischer Aktionen auf konsistente, zuverlässige und zügige Weise kennen. Historische Einstellungen und die einzigartigen betrieblichen Eigenschaften der ED haben zusammen Sanktionen gegen die ordnungsgemäße Bereitstellung von Feedback auferlegt. Folgende Merkmale wurden als hinderlich für den optimalen Betrieb von Feedback identifiziert: unvollständiges Bewusstsein über die Bedeutung des Problems, übermäßiger Zeit- und Arbeitsdruck, Seltenheit der Fälle, Mängel in der Spezialbeteiligung, Kommunikationsfehler, unzureichende Berichtssysteme für Beinahe-Fehler, Fehler und unerwünschte Ereignisse, Verzerrungen in den Fallprüfungsprozessen, Schichtwechselzeiten und Schichtarbeit. Das Ergebnis ist, dass Kliniker, Pflegekräfte und Auszubildende unter Bedingungen arbeiten, die suboptimal für die Bereitstellung sicherer Pflege sowie für Lernen und berufliche Erfüllung sind. Gutes Feedback ist eine notwendige Bedingung für gut kalibriertes Verhalten von Einzelpersonen und ist integraler Bestandteil einer effektiven Teamfunktion. Es muss mehr über Ergebnisse bekannt sein, damit Feedback effizient funktioniert. Die kritische Rolle von Feedback in anderen Aspekten der ED-Funktion, wie Bildung und Mensch-Maschine-Interaktion, sollte hervorgehoben werden. Das aktuelle Interesse an medizinischen Fehlern und sich entwickelnde Einstellungen zu einer neuen Kultur der Patientensicherheit bieten eine einzigartige Gelegenheit, Feedback und die kritische Rolle zu untersuchen, die es in der Funktion der ED spielt.
Pat Croskerry (Mi.) hat diese Frage untersucht.