Key points are not available for this paper at this time.
Die zukünftige Transformation des europäischen Stromsystems wird sowohl durch die fortschreitende Integration variabler erneuerbarer Energiequellen (VRE) als auch durch die zunehmende Verbreitung von Elektrofahrzeugen (EV) stark beeinflusst. Diese Kombination wird erhebliche Unsicherheiten verursachen, insbesondere da die Verbreitung von EV hinsichtlich des räumlich-zeitlichen Eindringmusters und des erreichbaren Flexibilitätsniveaus stark variieren kann. Insbesondere werden Investitionen in Kraftwerke langfristig und die Einspeisung in der kurzen Frist betroffen sein. Daher bewertet diese Arbeit die Auswirkungen der EV-Penetration auf die Integration von VRE sowie die Kosten der CO2-Emissionsreduktion und die notwendigen Investitionen in steuerbare Kraftwerkskapazitäten unter Berücksichtigung der Anforderungen an Frequenzreserve und Backup-Kapazität. Mit Hilfe eines erweiterten europäischen Energiesystemmodells haben wir festgestellt, dass EV mit einem hohen Flexibilitätsgrad erheblich zur verbesserten Integration von VRE beitragen können, wodurch die Anzahl der notwendigen VRE-Investitionen zur Erreichung der Emissionsreduktionsziele verringert wird. Gleichzeitig werden die Gesamtsystemkosten gesenkt, auch wenn die notwendigen Investitionen in steuerbare Kraftwerke, die die oben genannten Systemstabilitätsbedürfnisse sicherstellen, erheblich steigen. Die politischen Entscheidungsträger sollten daher ausreichend Anreize schaffen, um das Potenzial der EVs zu nutzen und entsprechende Investitionen in steuerbare Kraftwerke abzusichern, die attraktiv bleiben müssen, auch wenn die Vollaststunden abnehmen.
Blumberg et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: