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Die neuropsychologische klinische Entscheidungsfindung wird dadurch kompliziert, dass die Variabilität in der Testleistung mit zunehmendem Alter steigt. Diese Forschung untersucht die Anwesenheit homogener Subgruppen bei 120 neurologisch gesunden Personen im Alter von 55 bis 85 Jahren. Personen mit einem Risiko für demenzielle Erkrankungen wurden als altersassoziierter kognitiver Rückgang (AACD) und leichte kognitive Beeinträchtigung (MCI) diagnostiziert. Eine Clusteranalyse wurde auf 11 neuropsychologischen Variablen angewendet, die sofortigen Abruf und Behaltensprozentsatz des logischen Gedächtnisses, sofortigen Abruf und Behaltensrate des visuellen Gedächtnisses, konzeptionelles Denken, Benennen, verbale Flüssigkeit, konstruktive Funktionen, motorische Geschwindigkeit, Flexibilität und Fingertapping bewertet. Fünf Cluster wurden extrahiert, eines davon repräsentiert kognitiv erfolgreich gealterte Personen und zwei bestehen aus Individuen mit normalem oder durchschnittlichem Leistungsniveau. Ein Cluster war dadurch gekennzeichnet, dass ältere Personen Schwierigkeiten im visuellen Gedächtnis, visuo-konstruktiven Funktionen sowie in Geschwindigkeit und Aufmerksamkeit hatten; die meisten der jüngeren Personen im gleichen Cluster hatten eine Diagnose von AACD oder MCI. Das fünfte Cluster repräsentierte Personen mit Risiko für demenzielle Erkrankungen; die meisten von ihnen wurden mit AACD diagnostiziert und mehr als die Hälfte hatte eine Diagnose von MCI. Alter, Aktivitäts- und Intellektualitätsniveau und in geringerem Maße Bildung standen signifikant im Zusammenhang mit der Clusterlösung. Die vorliegenden Ergebnisse warnen davor, Stichproben älterer Personen als homogen zu behandeln.
Ylikoski et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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