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Im Rahmen eines stress-kognitiven Verwundbarkeitsparadigmas testete die vorliegende Studie ein interaktionales "Gemütszustand"-Modell der Hoffnungslosigkeit bei Strafgefangenen. Einhundertsechsundvierzig männliche Insassen erklärten sich bereit, Maßnahmen zur Problemlösungseinschätzung, wahrgenommener sozialer Entfremdung, starren/irrationalen Überzeugungen, Lebensgründen, Hoffnungslosigkeit und Depression abzulegen. Es wurde die Hypothese aufgestellt, dass jeder der kognitiven Faktoren mit dem Stress in der Haft interagieren würde, um Hoffnungslosigkeit zu erklären, unabhängig von der Stimmung. Die Ergebnisse der hierarchischen Regressionsanalysen unterstützten diese Hypothese. Haftstress war mit Hoffnungslosigkeit in Wechselwirkung mit den kognitiven Mediatoren verbunden. Depression, niedrig eingeschätzte Problemlösungswirksamkeit und wenige Lebensgründe hatten ebenfalls Haupteffekte bei der Vorhersage von Hoffnungslosigkeit. Die Ergebnisse werden im Hinblick auf ein Gemütszustandsmodell der Hoffnungslosigkeit diskutiert.
Bonner et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.