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Hintergrund: Perkutane-transhepatische-endoskopische Rendezvousverfahren (PTE-RVs) sind Rettungsansätze zur Erleichterung der biliären Drainage. Ziel: Ziel dieses Artikels ist es, die Sicherheit und den technischen Erfolg von PTE-RVs im Vergleich zu denen von perkutanen transhepatischen Cholangiographien (PTCs) zu bewerten. Methoden: Perkutane Verfahren, die über einen Zeitraum von 10 Jahren durchgeführt wurden, wurden retrospektiv in einer Einzelfallkohorte analysiert. Untersuchungen wurden aufgrund eines vorherigen oder erwarteten Scheiterns Standard endoskopischer Methoden, einschließlich der endoskopischen retrograden Cholangiographie (ERC) oder der ballonunterstützten ERC, um biliären Zugang zu erreichen, durchgeführt. Ergebnisse: Insgesamt wurden 553 perkutane Verfahren durchgeführt, darunter 163 PTE-RVs und 390 PTCs. Insgesamt litten 71,3 % der Patienten an malignen Erkrankungen, wobei das häufigste das Pankreaskarzinom (32,8%) und das Cholangiokarzinom (19,0%) waren, während 28,7 % der Patienten an benignen Erkrankungen litten. Viele Patienten hatten eine postoperative Veränderung der Darmanatomie (50,8%). PTC hatte eine höhere technische Erfolgsquote (89,7%); jedoch war die technische Erfolgsquote der PTE-RVs immer noch hoch (80,4%; p < 0,003). Insgesamt traten Komplikationen bei 23,5 % aller Verfahren auf. Signifikant weniger Komplikationen traten nach der Durchführung von PTE-RVs auf als nach PTCs (16,6% vs. 26,4%; p = 0,037). Fazit: Neben einer hohen technischen Wirksamkeit von PTE-RVs treten signifikant weniger Komplikationen nach PTE-RVs auf als nach PTCs; daher sollte PTE-RV bei ausgewählten Patienten PTC alleine vorgezogen werden.
Bokemeyer et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.