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Herzbiomarker bieten prognostische Informationen bei Leichtketten-Amyloidose (AL). Ein neuartiger hochsensitiver Herz-Troponin-T-Test (hs-TnT) könnte die Risikostratifizierung verbessern. hs-TnT wurde bei 163 Patienten bewertet. Die Blutwerte waren bei kardialer als bei renaler oder anderer Organbeteiligung höher und standen in Zusammenhang mit der Schwere der kardialen Beteiligung. Eine erhöhte Sensitivität war nicht mit einem Überlebensvorteil verbunden. Siebenundvierzig Patienten starben während der Nachbeobachtung (22,3 ± 1,0 Monate). Nichtsüberlebende hatten höhere hs-TnT-Werte als Überlebende. Das Outcome war schlechter, wenn hs-TnT größer oder gleich 50 ng/L war und am besten unter 3 ng/L. Das Überleben von Patienten mit hs-TnT von 3 bis 14 ng/L unterschied sich nicht von Patienten mit mäßig erhöhtem hs-TnT (14-50 ng/L), war jedoch schlechter, wenn das interventrikuläre Septum größer oder gleich 15 mm war. Die Unterscheidung nach dem Mayo-Staging-System wurde nur durch den Einsatz des hs-TnT-Tests erreicht, nicht jedoch durch den Troponin-T-Test der vierten Generation. Die multivariate Analyse ergab, dass hs-TnT, NT-proBNP und linksventrikuläre Beeinträchtigung unabhängige Risikofaktoren für das Überleben sind. hs-TnT und NT-proBNP sagten das Überleben vorher, auch nach Ausschluss von Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion. Die Plasmaspiegel des hs-TnT-Tests sind mit der klinischen, morphologischen und funktionellen Schwere der kardialen AL-Amyloidose assoziiert und könnten wertvolle Informationen für Kliniker über die kardiale Beteiligung und das Outcome bereitstellen.
Kristen et al. (Sa,) untersuchten diese Frage.