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Das quartierspezifische Energiemanagement bietet Möglichkeiten für eine optimale Energienutzung im lokalen Maßstab. Es stellt jedoch Herausforderungen durch mehrere Stakeholder, heterogene Anlagen und unterschiedliche Bedürfnisse dar. In diesem Artikel wird eine IT-Referenzarchitektur für ein sektorenübergreifendes quartierspezifisches Energiemanagementsystem vorgestellt. Diese Architektur adressiert die genannten Herausforderungen und zielt darauf ab, die Energienutzung innerhalb des Stadtteils zu optimieren. Um eine optimale Referenzarchitektur zu definieren, werden die bestehenden Rollen im Energiesystem analysiert und auf die Struktur des Stadtteils abgebildet. 17 Schlüsselrollen für das quartierspezifische Energiemanagement werden identifiziert, wobei der quartierspezifische Energiemanager als neue zentrale Rolle eingeführt wird. Eine Anforderungsanalyse identifiziert die Hauptaufgaben für ein effizientes quartierspezifisches Energiemanagement, einschließlich Prognosen, Optimierung und Management von Flexibilitäten. Während der Entwurfsphase der Architektur werden vier primäre Softwaremodule für Datenvorverarbeitung, Prognose, Optimierung und Bilanzierung definiert. Diese werden von fünf sekundären, optionalen Modulen begleitet. Die Modularität des Systems hat Vorrang, um eine Anpassung an die spezifischen Bedürfnisse jedes Stadtteils zu ermöglichen. Die Architektur deckt sowohl technische als auch organisatorische Aspekte umfassend ab und berücksichtigt die Anforderungen der relevanten Schlüsselrollen. Indem sie als zentrale Einheit innerhalb des Stadtteils agiert, erleichtert diese Architektur ein ganzheitliches Energiemanagement.
Sauerbrey et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.