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Die Rolle des Lehrers ist entscheidend, sowohl hinsichtlich des Erreichens akademischer Ziele als auch in Bezug auf die Regulierung emotionaler und sozialer Prozesse. Positive Wahrnehmungen von Lehrerunterstützung können das psychologische Wohlbefinden fördern und dazu beitragen, dass die akademischen Interessen der Schüler aufrechterhalten werden, was zu höheren akademischen Leistungen und positiven Beziehungen zu Gleichaltrigen führt. Der Lehrer, der Verständnis, Empathie und Konsistenz in seinem Verhalten zeigt, hilft den Schülern, eine Identität zu entwickeln, die ihnen dabei hilft, mit Stress und Angst umzugehen, die direkt mit dem Prozess des Fremdsprachenlernens verbunden sind (Sprachängstlichkeit). Das Hauptziel dieser Forschung ist es, die Beziehung zwischen Lehrerunterstützung und Sprachängstlichkeitsniveaus zu untersuchen. Es wird spekuliert, dass Lehrerunterstützung als Puffer gegen die negativen Emotionen funktioniert, wie z.B. die Sprachängstlichkeit, die im Fremdsprachenlernprozess erlebt wird. An der Studie nahmen 621 Schüler aus der Sekundarstufe teil, deren Antworten auf einen Fragebogen die Hauptdatenquelle darstellten. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Schüler mit höherem Maß an Lehrerunterstützung niedrigere Sprachängstlichkeitsniveaus im Vergleich zu ihren Mitschülern mit geringerem Maß an Lehrerunterstützung erleben. Schüler, die das Gefühl haben, auf die Hilfe, den Rat, die Unterstützung oder das Rückhalt des Lehrers zählen zu können, bewältigen den Lernprozess erfolgreicher. Sie bewerten ihre Sprachfähigkeiten hoch und erhalten bessere Endnoten. Dennoch moderieren Geschlecht und Wohnort die Lehrerunterstützung und Sprachängstlichkeit nicht, aufgrund der Spezifität der Stichprobe, die aus unerfahrenen Schülern der Sekundarstufe besteht.
Ewa Piechurska-Kuciel (Fri,) hat diese Frage untersucht.