Key points are not available for this paper at this time.
Wir haben die hemodynamischen Antworten des Kleinhirns bei hochqualifizierten Keyboardspielern und Kontrollpersonen während komplexer Aufgaben untersucht, die unimanuale und bimanuale Fingerbewegungen erforderten. Beide Gruppen zeigten starke hemodynamische Antworten im Kleinhirn während der Aufgabenbedingungen. Allerdings zeigten Nicht-Musiker im Allgemeinen stärkere hemodynamische Antworten im Kleinhirn als Keyboardspieler. Wir schließen daraus, dass aufgrund langzeitmotorischer Praxis ein unterschiedliches kortikales Aktivierungsmuster bei Keyboardspielern visualisiert werden kann. Für dieselben Bewegungen müssen weniger Neuronen rekrutiert werden. Das unterschiedliche Volumen der aktivierten kortikalen Areale könnte daher den unterschiedlichen Aufwand widerspiegeln, der für die motorische Leistung in beiden Gruppen erforderlich ist.
Koeneke et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.