Dieser Aufsatz untersucht, ob die gegenkulturelle Theologie der spirituellen Formation von Henri Nouwen einen wesentlichen Beitrag zum aktuellen Diskurs über einen inklusiven, geschlechtergerechten, spirituell orientierten Ansatz zur ganzheitlichen Gesundheit leisten könnte. Drei Hauptbeziehungen stehen in den meisten von Nouwens Werken im Vordergrund: die Beziehung zu sich selbst, die Beziehung zu anderen und die Beziehung zu Gott. Dieses grundlegende Rahmenwerk von Nouwen wird verwendet, um diese Untersuchung über den möglichen dauerhaften Wert bestimmter Kernkonzepte zu strukturieren, die Nouwen innerhalb seiner Dreifaltigkeit von ‚Bewegungen‘ zur Ganzheit entwickelt hat. In seinem Denken über die Bewegung des Sich-Öffnens für unsere Mitmenschen tritt das Konzept der Verwundbarkeit als ein zentraler Bestandteil seiner Theologie hervor, und darauf wird sich dieser Artikel konzentrieren. In einem zweiten Artikel wird der Wert von Nouwens grundlegenden Überlegungen zur Verkörperung (die Bewegung des Sich-Öffnens für unser innerstes Selbst) und in einem dritten seine lebenslange Auseinandersetzung mit dem Geheimnis (die Bewegung des Sich-Öffnens für unseren Gott) ebenfalls in den aktuellen Diskurs eingebracht.
Riaan Van der Merwe (Sa,) untersuchte diese Frage.