In diesem Kommentar zu Morland et al. (2026)'s recent State of the Science-Artikel über die MDMA-gestützte Psychotherapie bei posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) möchten wir sowohl das therapeutische Versprechen von MDMA als auch die ungelösten wissenschaftlichen Herausforderungen betonen. Obwohl aktuelle Studien zu MDMA-gestützten Interventionen ermutigende Verringerungen der PTBS-Symptome berichtet haben, bleibt die derzeitige Evidenzbasis durch mehrere wesentliche Einschränkungen begrenzt, darunter Schwierigkeiten bei der Blindung, Erwartungseffekte, das Fehlen robuster aktiver Vergleichsbedingungen, begrenzte mechanistische Klarheit und Bedenken hinsichtlich der Sicherheitsüberwachung und der Generalisierbarkeit der Stichprobe. Dieser Brief argumentiert, dass diese Probleme nicht peripher, sondern zentral für die Interpretation und zukünftige Translation der MDMA-gestützten Psychotherapie sind. Er hebt zudem die Notwendigkeit hervor, über die Symptomreduktion als primäres Ergebnis hinauszugehen und breitere Indikatoren für die Genesung einzubeziehen, wie z.B. Funktionieren, Lebensqualität, relationale Wiederherstellung und die langfristige Dauerhaftigkeit der Behandlungserfolge. Darüber hinaus fordern wir stärkere Aufmerksamkeit für Gleichheit, Skalierbarkeit, Ausbildung von Therapeuten und ethische Sicherheiten, insbesondere wenn die MDMA-gestützte Psychotherapie im Rahmen der globalen psychischen Gesundheitsversorgung in Betracht gezogen werden soll. Die Diskussion zielt darauf ab, eine tiefere Debatte darüber anzustoßen, wie Innovationen in der Traumabehandlung bewertet werden sollten, bevor sie klinisch weit verbreitet angewandt werden.
Suhardita et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.