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Saudade ist eine psychologische Reaktion auf die Abwesenheit von bedeutenden Personen und vertrauten Orten. Diese Untersuchung untersuchte Unterschiede in der Saudade in einer Stichprobe von 227 portugiesischen Erwachsenen ohne Migrationserfahrung und 202 portugiesischen Migranten, die in der Schweiz leben. Innerhalb der Migrantengruppe wurde auch die Beziehung zwischen Saudade sowie Akulturations- und Anpassungsfaktoren untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Migranten höhere Saudade-Niveaus erlebten als Nicht-Migranten. Die Dauer des Aufenthalts im Ausland beeinflusste das Niveau der Saudade: Je länger die Zeit im Ausland verbracht wurde, desto weniger Saudade wurde empfunden. Akulturations- und Anpassungsfaktoren erklärten 44 % der erklärten Varianz in Saudade. Unter den Akulturationsfaktoren sagten höhere Portugiesischkenntnisse und Trennung sowie geringere Assimilation eine höhere Saudade voraus. Unter den Anpassungsfaktoren sagten höhere Probleme der sozio-kulturellen Anpassung und geringere Zufriedenheit mit der Migration ebenfalls eine höhere Saudade voraus. Es wird gehofft, dass die Untersuchung zur Saudade fortgesetzt wird, und es werden Vorschläge für weitere Forschung gemacht.
Félix Neto (Fr,) studierte diese Frage.
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