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Zweck: Diese Studie untersuchte die Test-Retest-Zuverlässigkeit und Durchführbarkeit ausgewählter Fitnesstests bei 7–12 Jahre alten Kindern im Autismus-Spektrum. Methode: Die Teilnehmer (N = 14; n = 1 weiblich; Mage = 9,5 ± 1,7 Jahre) absolvierten 7 Fitnesstests, die in zufälliger Reihenfolge an zwei Gelegenheiten durchgeführt wurden: Bruce-Protokoll; Modifizierter 6-Minuten-Gehtest (M6MWT); Wingate-anaerober Fahrradsprint-Test; Muskelkraft-Sprint-Test (MPST); Sitz-Stand-Weitsprung; und Griffkraft. Intraclass-Korrelationen (zweiwegig gemischt mit absoluter Übereinstimmung) wurden berechnet, um die Test-Retest-Zuverlässigkeit zu untersuchen. Die Durchführbarkeit wurde anhand eines Fragebogens nach der ersten Durchführung jedes Tests bewertet. Ergebnisse: Die Wingate- (ICC = 0,956), Stehweitsprung- (ICC = 0,925), Griffkraft- (ICC = 0,913) und Sitz-und-Reach- (ICC = 0,829) Tests zeigten eine gute bis ausgezeichnete Zuverlässigkeit, während das Bruce-Protokoll (ICC = 0,811), M6MWT (ICC = 0,510) und MPST (ICC = 0,703) eine moderate bis gute Zuverlässigkeit basierend auf den 95%-Konfidenzintervallen der ICC zeigten. Alle Tests zeigten von den Gutachtern bewertete Durchführbarkeitsscores von 70/100 oder mehr und von den Kindern bewertete Durchführbarkeitsscores von 66/100 oder mehr. Fazit: Die Ergebnisse zeigen eine moderate bis ausgezeichnete Test-Retest-Zuverlässigkeit für ausgewählte Fitnesstests. Kurze, einfach zu verstehende Tests (z. B. Stehweitsprung) könnten in dieser Population zuverlässiger sein als längere Bewertungen (z. B. M6MWT). Die Implikationen dieser Arbeit umfassen die Fähigkeit von Praktikern und Forschern, die Fitness von schulpflichtigen Kindern im Autismus-Spektrum nachhaltig und zuverlässig zu messen, um kontinuierliche Gesundheits- und Verhaltensüberwachung und Interventionen zu ermöglichen.
Bremer et al. (Fr,) erforschten diese Frage.