Key points are not available for this paper at this time.
Die überwiegende Mehrheit der Arten sind Tiere, die im Gegensatz zu den meisten Pflanzen und Pilzen variabel und oft hoch mobil sind. Während die Mobilität von Arten die Wahrscheinlichkeiten der Probenahme von Arten beeinflusst, wurden die Auswirkungen der Bewegung auf die Schätzung der Artenvielfalt bislang noch nicht systematisch untersucht. Informationsreiche, auf Häufigkeit basierende Schätzer könnten in der Lage sein, variabel mobile Arten zu berücksichtigen, aber die Genauigkeit dieser Schätzer muss ebenfalls noch untersucht werden. Hier behandeln wir beide Fragen, indem wir simulierte Landschaften mit bis zu 250 Arten variabel sampeln und die Leistung von zehn nicht-parametrischen Schätzern und einer Artenakkumulationskurve bewerten. Unsere Ergebnisse zeigen, dass einige auf Häufigkeit basierende Schätzer ebenso genau sind wie besser bekannte und getestete auf Inzidenz basierende Schätzer. Eine erhöhte Bewegungsheterogenität zwischen den Arten verringerte die Leistung der Schätzer, indem sie die Stichprobenabdeckung reduzierte, was systematisch bestimmte, welcher Schätzer am genauesten war. Basierend auf diesen Erkenntnissen präsentieren wir das erste Entscheidungsrahmen zur Wahl des genauesten von vielen verfügbaren, auf Häufigkeit basierenden Schätzern zur Artenvielfalt. Diese Entscheidungen, basierend auf der Datenabdeckung, können die Fähigkeit der Forscher, die Artenvielfalt der Fauna zu schätzen, erheblich verbessern.
Brose et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.