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Tumor-assoziierte Antigene (TAA) oder Krebsbiomarker sind wichtige Ziele für die Krebstherapien. Antikörperbasierte Wirkstoffe, die auf die Krebsbiomarker abzielen, umfassen monoklonale Antikörper (MoAbs), radioaktiv markierte MoAbs, bispezifische T-Zell-Engager und Antikörper-Wirkstoff-Konjugate. Antikörper, die auf CD19, CD20, CD22, CD30, CD33, CD38, CD79B und SLAMF7 abzielen, sind in klinischen Anwendungen für hämatologische Malignome. CD123, CLL-1, das B-Zell-Reifungsantigen und CD138 sind Ziele für krebsimmuntherapeutische Wirkstoffe, einschließlich der chimärischen Antigenrezeptor-engineered T-Zellen. Immune-Checkpoint-Inhibitoren (ICIs) gegen PD-1, PD-L1 und CTLA-4 haben die Revolution der Krebsimmuntherapie eingeleitet. Weitere ICIs, die auf IDO, LAG3, TIM-3, TIGIT, SIGLECs, VISTA und CD47 abzielen, werden erkundet. Kleine Molekülinhibitoren (SMIs) gegen Tyrosinkinase-Onkoproteine wie BCR-ABL, JAK2, Bruton-Tyrosinkinase, FLT3, EGFR, ALK, HER2, VEGFR, FGFR, MEK und MET haben die Landschaft der Krebstherapie grundlegend verändert. SMIs gegen BCL-2, IDHs, BRAF, PI3-Kinase, mTOR, PARP und CDKs sind zum Standard in der Behandlung verschiedener Krebsarten geworden. Um Off-Tumor-Toxizitäten zu reduzieren und zu vermeiden, werden krebs-spezifische TAAs wie CD33 durch einen systembiologischen Ansatz hergestellt. Die Suche nach neuartigen Biomarkern und neuen Designs sowie Liefermethoden für zielgerichtete Wirkstoffe treibt die nächste Welle von Fortschritten in der Krebstherapie voran.
Delong Liu (Fr,) hat diese Frage untersucht.