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EINLEITUNG: Eine aktuelle Übersicht über die Literatur zur Leistungsfähigkeit von Ärzten kam zu dem Schluss, dass das Risiko, die diagnostische Suche vorzeitig abzuschließen, mit den Jahren an Erfahrung zunimmt. Um Störvariablen zu minimieren und Einblicke in kognitive Probleme, die für die Weiterbildung relevant sind, zu gewinnen, wurde die aktuelle Studie durchgeführt, um diese Schlussfolgerung zu testen. METHODEN: Ärzteeingaben wurden eine Reihe von Fallgeschichten gezeigt und gebeten, die Wahrscheinlichkeit eines Paar von Diagnosen zu beurteilen. Die Reihenfolge, in der Merkmale präsentiert wurden, wurde zwischen den Teilnehmern manipuliert, und die Wahrscheinlichkeiten wurden verglichen, um den Einfluss der Informationsreihenfolge zu bestimmen. Zwei Gruppen von Teilnehmern wurden rekrutiert, 1 älter als und 1 jünger als 60 Jahre. ERGEBNISSE: Die Wahrscheinlichkeit, die einer Diagnose zugeordnet wurde, war tendenziell höher, wenn Merkmale, die mit dieser Diagnose übereinstimmten, denjenigen, die mit einer Alternativdiagnose übereinstimmten, vorausgingen, als wenn dieselben Merkmale denen folgten, die mit der Alternativdiagnose übereinstimmten. Ältere Teilnehmer zeigten einen größeren Primacy-Effekt als weniger erfahrene Teilnehmer in 4 experimentellen Bedingungen. DISKUSSION: Ärzte mit größerer Erfahrung scheinen ihre ersten Eindrücke stärker zu gewichten als weniger erfahrene. Pädagogen sollten Lehraktivitäten entwerfen, die erfahrungsspezifische kognitive Tendenzen berücksichtigen.
Eva et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
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