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Zwei Erntemethoden und zwei Arten von Forwarder-Ausrüstung (Gummiketten und Ketten) wurden hinsichtlich der Produktivität des Erntemaschinen, Holzrückständen auf Streifenstraßen, Rinnenbildung und Holzernaschäden bei der Ausdünnung zweier Bestände von Norwegischer Fichte in Südfinnland verglichen. Bei der normalen Erntemethode wurden Bäume, die weiter von den Streifenstraßen entfernt waren, außerhalb der Streifenstraßen bearbeitet. Bei der schützenden Methode bearbeitete der Ernteoperator so viele Bäume wie möglich auf der Streifenstraße und drehte einige der Baumkronen parallel zur Streifenstraße. Die schützende Erntemethode erhöhte den Zeitaufwand für die Ernte um etwa 5 %, aber ein höherer Anteil (86-92 %) des gesamten Potentials an Holzrückständen wurde zu den Streifenstraßen gebracht. Die Masse der Holzrückstände, die zur Abdeckung der Streifenstraßen gewonnen wurde, betrug etwa 14-19 kg/m2. Laut den Empfehlungen für die Forstwirtschaft in Finnland sollten beschädigte Bäume 4 % der verbleibenden Bäume nicht überschreiten, und Rinnen, die tiefer als 10 cm sind, sollten 4 % der gesamten Länge des Streifenstraßennetzes nicht überschreiten. In unserer Studie überschritt der Anteil beschädigter Bäume klar das Limit. Nach zwei bis vier Forwarder-Pässen blieb der Anteil der tiefen Rinnen im Allgemeinen unter dieser Schwelle. Weder Holzernaschäden noch Rinnentiefe unterschieden sich zwischen den Erntemethoden. Die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Ausdünnungsbetrieb auf gefrorenem Boden sind günstige Wetter-, Boden- und Bestandsbedingungen. Auf trockenen Böden mit hoher Tragfähigkeit bleiben die Rinnen flach und der Anteil tiefer Rinnen ist niedrig. Darüber hinaus verringert eine hohe Menge an Holzrückständen die Rinnenbildung.
Sirèn et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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