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Hauptsächliche Erkrankungen des zentralen Nervensystems stellen ein erhebliches und weltweit verbreitetes Gesundheitsproblem dar. Tatsächlich ist der therapeutische Erfolg vieler Arzneimittel, die zur Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems entwickelt wurden, nach wie vor moderat, da die Blut-Hirn-Schranke (BHS) den Zugang systemisch verabreichter Verbindungen zum Gehirn einschränkt. Daher ist die Anwendung einer großen Gesamtdosis eines Arzneimittels erforderlich, was zahlreiche toxische Effekte zur Folge hat. Die Entwicklung nanotechnologischer Systeme ist ein nützliches Werkzeug, um Therapeutika und/oder diagnostische Sonden ins Gehirn zu liefern, da Nanocarrier das Potenzial haben, die therapeutische Wirkung von Arzneimitteln zu verbessern und deren Nebenwirkungen zu reduzieren. Diese Übersicht bietet einen kurzen Überblick über die Vielzahl von Trägersystemen, die für die Lieferung von Arzneimitteln und diagnostischen Sonden ins zentrale Nervensystem eingesetzt werden. Darüber hinaus konzentriert sich dieses Papier auf die neuartigen Nanocarrier, die entwickelt wurden, um die Gehirnlieferung über die Blut-Hirn-Schranke zu verbessern. Besonderes Augenmerk gilt Liposomen, Mizellen, polymeren und lipidbasierten Nanopartikeln, Dendrimern und Kohlenstoffnanoröhren. Die jüngsten Entwicklungen in der Implementierung von Nanocarriern durch Größen-/Ladungsoptimierung und Oberflächenmodifikationen (PEGylierung, gezielte Lieferung und Beschichtung mit Tensiden) wurden erörtert. Ebenso wurde eine detaillierte Beschreibung der nanoskaligen pharmazeutischen Liefervorrichtungen, die zur Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems eingesetzt werden, definiert. Ziel der Übersicht ist es, die auf Nanotechnologie basierenden Strategien zur Arzneimittelverabreichung zur Behandlung verschiedener Erkrankungen des zentralen Nervensystems zu bewerten.
Domínguez et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.