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Hintergrund: Ramadan umfasst einen Monat des Fastens von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. In dieser Meta-Analyse zielten wir darauf ab, die Auswirkungen des Ramadan-Fastens auf Gewicht und Körperzusammensetzung zu bestimmen. Methoden: Im Mai 2018 suchten wir in sechs Datenbanken nach Veröffentlichungen, die Gewicht und Körperzusammensetzung vor und nach Ramadan maßten und die keine Versuche unternahmen, die körperliche Aktivität oder Ernährung zu beeinflussen. Ergebnisse: Daten wurden aus 70 Veröffentlichungen (90 Vergleichsgruppen, 2947 Teilnehmer) gesammelt. Es gab eine signifikante positive Korrelation zwischen dem Anfangsbody-Mass-Index und dem während des Fastenzeitraums verlorenen Gewicht. Konsistent gab es eine signifikante Reduktion des Fettanteils zwischen vor Ramadan und nach Ramadan bei übergewichtigen oder fettleibigen Personen (−1,46 (95% Vertrauensintervall: −2,57 bis −0,35) %, p = 0,010), jedoch nicht bei normalgewichtigen Personen (−0,41 (−1,45 bis 0,63) %, p = 0,436). Der Verlust von fettfreier Masse war ebenfalls signifikant zwischen vor Ramadan und nach Ramadan, war jedoch etwa 30% geringer als der Verlust der absoluten Fettmasse. 2–5 Wochen nach dem Ende von Ramadan gab es eine Rückkehr zu den Werten vor Ramadan in Bezug auf Gewicht und Körperzusammensetzung. Schlussfolgerungen: Selbst ohne Beratung zu Lebensstiländerungen gibt es konsistente – wenn auch vorübergehende – Reduktionen von Gewicht und Fettmasse mit dem Ramadan-Fasten, insbesondere bei übergewichtigen oder fettleibigen Personen.
Fernando et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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