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Das ohne unmittelbare externe Hinweise erzeugt wird, kann von einem langsamen EEG-Bereitschaftspotential (RP) begleitet sein, das sich vor der Handlung progressiv erhöht. Die kognitive Bedeutung dieses neuronalen Ereignisses ist umstritten. Einige Berichte verbinden das RP mit der Tatsache, dass das Timing von freiwilligen Handlungen endogen erzeugt wird, ohne externe Einschränkungen. Andere verbinden es mit der einzigartigen Rolle eines Planungsprozesses und somit mit der zeitlichen Erwartung in freiwilligen Handlungen. In vielen früheren Experimenten sind Handlungen nicht durch externe Hinweise eingeschränkt, beinhalten jedoch möglicherweise auch vorherige Planung und Antizipation. Um diese Faktoren zu trennen, entwickelten wir ein Paradigma des verstärkenden Lernens, in dem die Teilnehmer durch Versuch und Irrtum den optimalen Zeitpunkt zum Handeln erlernten. Wenn das RP Freiheit von externen Zwängen widerspiegelt, sollte seine Amplitude zu Beginn des Lernens größer sein, wenn die Teilnehmer noch nicht wissen, wann sie handeln sollen. Umgekehrt, wenn das RP Planung widerspiegelt, sollte es später größer sein, wenn die Teilnehmer gelernt haben und im Voraus planen, wann sie handeln. Wir fanden heraus, dass die RP-Amplituden mit dem Lernen wuchsen, was darauf hindeutet, dass diese neuronale Aktivität Planung und Antizipation für die bevorstehende Handlung widerspiegelt, anstatt Freiheit von externen Zwängen.
Travers et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.