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Die russische Wirtschaft wurde in vielen Bereichen von westlichen Sanktionen beeinflusst. Auch der russische Kreditmarkt war erheblich betroffen. Die vorliegende Arbeit legt nahe, dass neben dem strengen Einfluss in Form von finanziellen Einschränkungen und Vermögenssperrungen auch indirekte Auswirkungen durch Sanktionen vorhanden sind. Die emotionale Präsentation der russischen Sanktionen in ausländischen Medien kann als einer der indirekten Faktoren angesehen werden, die die Erwartungen des Bankmanagements zur wirtschaftlichen Situation prägen und Einfluss auf die Menschen ausüben, Kredite aufzunehmen und Geld in Einlagen zu investieren. Ziel der Forschung ist es, den Einfluss der Tonalität von Nachrichten über russische Sanktionen in ausländischen Medien auf das Niveau der Kredit- und Einlagenzinssätze in russischen Geschäftsbanken zu schätzen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden folgende Hypothesen aufgestellt: Es gibt eine Verbindung zwischen der Art und Weise, wie Sanktionen gegen Russland in ausländischen Medien präsentiert werden, und dem Niveau der Zinssätze; es gibt einen Unterschied in der Auswirkung positiver und negativer Nachrichtentexte auf die Erwartungen, die Veränderungen der Zinssätze bestimmen. Die „Bag of Words“-Technik und ein spezielles Wörterbuch, das hilft, die emotionale Tonalität des Textes zu identifizieren, wurden verwendet, um das deklarierte Ziel zu erreichen. Eine fortgeschrittene Modellierung der Zinssätze wurde unter Verwendung des Vektor-Autoregressionsmodells (VAR) durchgeführt, ergänzt durch die Konstruktion der Impulsantwortfunktion und die Berechnung der Zinssatz-Zerlegungsvarianz. Infolgedessen wurde die Hypothese über den Einfluss der Nachrichten-Tonalität auf die Zinssätze der Geschäftsbanken bestätigt.
Fedorova et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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