Das Notfallmanagement des elektrischen Sturms nutzt Antiarrhythmika als ersten Schritt, gefolgt von tiefer Sedierung, früher Katheterablation, neuraxialer Modulation und mechanischer hämodynamischer Unterstützung.
Übersicht
Diese Übersicht bietet einen praktischen Überblick über Notfallmanagementstrategien für elektrischen Sturm und hebt die Bedeutung früher Interventionen mit Medikamenten, Sedierung, Ablation und mechanischer Unterstützung hervor.
Der elektrische Sturm ist ein medizinischer Notfall, der durch das Wiederauftreten von ventrikulären Arrhythmien gekennzeichnet ist und zu hämodynamischer Instabilität führen kann. Die Inzidenz dieses klinischen Zustands steigt, hauptsächlich bei Patienten mit implantierbaren Kardioverter-Defibrillatoren, und die Prognose ist häufig schlecht. Frühe Anerkennung, Management und Behandlung spielen eine entscheidende Rolle zur Verringerung der Mortalität in der akuten Phase und zur Verbesserung der Lebensqualität dieser Patienten. In einem Notfallsetting können verschiedene Maßnahmen ergriffen werden. Antiarrhythmika, abhängig von der zugrunde liegenden Erkrankung, sind oft der erste Schritt zur Kontrolle der arrhythmischen Belastung; zudem wurden neue therapeutische Strategien mit hoher Wirksamkeit entwickelt, wie tiefe Sedierung, frühe Katheterablation, neuraxiale Modulation und mechanische hämodynamische Unterstützung. Ziel dieser Übersicht ist es, praktische Hinweise zum Management des elektrischen Sturms in akuten Situationen zu geben.
Guarracini et al. (Sun,) führten eine Übersicht über elektrischen Sturm durch. Notfallmanagementstrategien wurden evaluiert. Das Notfallmanagement des elektrischen Sturms nutzt Antiarrhythmika als ersten Schritt, gefolgt von tiefer Sedierung, früher Katheterablation, neuraxialer Modulation und mechanischer hämodynamischer Unterstützung.