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HINTERGRUND: Die Evidenz für einen Zusammenhang zwischen nachbarschaftlicher Benachteiligung und Rauchen ist gemischt und basiert hauptsächlich auf Querschnittsstudien. Um die Kausalität dieses Zusammenhangs zu beleuchten, untersuchten wir, ob die Änderung der sozioökonomischen Benachteiligung in der Nachbarschaft mit individuellen Veränderungen des Rauchverhaltens verbunden ist. METHODEN: Die Studienpopulation bestand aus Teilnehmern der Finnischen Public Sector-Studie, die zwischen den Befragungen 2008/2009 und 2012/2013 eine Änderung ihres Rauchverhaltens berichteten. Wir verknüpften die Wohnadressen der Teilnehmer mit einer Datenbank der Gesamtbevölkerung zur nachbarschaftlichen Benachteiligung mit einer Auflösung von 250 × 250 Metern. Die Ergebnisvariablen waren Änderungen des Rauchstatus (Raucher vs. Nichtraucher) sowie der Intensität (starker/moderater vs. leichter Raucher). Wir verwendeten ein longitudinales Fall-Kreuz-Design, eine Methode, die zeitinvariante Störfaktoren durch Design berücksichtigt. Wir haben die Modelle für zeitvariierende Kovariaten angepasst. ERGEBNISSE: Von den 3.443 Teilnehmern hörten 1.714 auf zu rauchen, während 967 zwischen den Befragungen mit dem Rauchen begannen. Die Rauchintensität nahm bei 398 Teilnehmern zu und bei 364 Teilnehmern ab. Der Grad der nachbarschaftlichen Benachteiligung änderte sich für 1.078 Teilnehmer, da sie umzogen. Eine erhöhte Benachteiligung war mit erhöhten Chancen, Raucher zu sein, verbunden (Odds Ratio für den Beginn des Rauchens 1,23, 95%-Konfidenzintervall: 1,2, 1,5 pro 1 SD-Anstieg des standardisierten nationalen Benachteiligungswerts). Das Odds Ratio für einen starken/moderaten (vs. leichten) Raucher betrug 1,14 (95%-Konfidenzintervall: 0,85, 1,52), als die Benachteiligung um 1 SD zunahm. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese Ergebnisse auf individueller Ebene verknüpfen einen Anstieg der sozioökonomischen Benachteiligung in der Nachbarschaft durch einen Umzug mit nachfolgenden Rauchverhalten.
Halonen et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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