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In zwei Studien werden individuelle Unterschiede im Bedürfnis zu bewerten als Determinante der gedächtnisbasierten versus der Online-Informationsverarbeitung untersucht. In jeder Studie lasen die Teilnehmer Aussagen, die das Verhalten einer hypothetischen Zielperson beschrieben, und berichteten über ihre Einstellungen zu dieser Person. In Übereinstimmung mit den Erwartungen bildeten Personen mit hohem Bewertungsbedürfnis ihre Einstellungen spontan und online, während Personen mit niedrigem Bewertungsbedürfnis diese weniger spontan und eher gedächtnisbasiert bildeten. Diese Schlussfolgerung wurde durch zwei Arten von Beweisen gestützt: die Beziehung zwischen Einstellungsabruf und Valenz (Experimente 1 und 2) und Reaktionszeiten (Experiment 2). Diese Ergebnisse legen nahe, dass das Bewertungsverhalten im Bereich der Personenwahrnehmung weniger verbreitet ist, als in früheren Forschungen angenommen wurde.
Tormala et al. (Sa,) untersuchten diese Frage.