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HINTERGRUND UND ZIELE: Die Vergrößerungsendoskopie (ME) mit schmalbandiger Bildgebung (NBI) offenbarte einen weißen opaken Stoff (WOS) im oberflächlichen Teil der Magenneoplasie; jedoch blieb seine Natur unklar. Ein im Duodenum festgestellter WOS soll aus von dem duodenalen Epithel aufgenommenen Lipidtröpfchen (LD) bestehen. Wir versuchten zu klären, ob der WOS innerhalb der Magenneoplasie ebenfalls LD enthalten könnte und ob die Anwesenheit dieses WOS mit einem spezifischen Phänotyp korreliert werden könnte. METHODEN: Dreiundvierzig Patienten mit früher epithelialer Magenneoplasie unterzogen sich einer ME mit NBI. Das Vorhandensein oder Fehlen von WOS in den Neoplasien wurde basierend auf den Ergebnissen der ME mit NBI dokumentiert. Aus jeder der Neoplasien wurde ein Biopsieprobenentnommen. Kryostatschnitte wurden mit Ölrot O zur Färbung von LD behandelt. Serielle Schnitte wurden unter Verwendung des ersten Antikörpers von CD10, MUC2, CDX2, menschlichem Magenmucin, MUC5AC und MUC6 immungefärbt. Der Gewebetyp wurde auf Basis der Ergebnisse der Immunfärbung als intestinal (I), gastric (G) und gastrointestinal (GI) klassifiziert. In insgesamt 49 Magenneoplasien von 43 Patienten wurden untersucht. ERGEBNISSE: Die Prävalenz von LD in WOS-positiven gegenüber WOS-negativen Läsionen betrug 96,2% (25/26) und 4,3% (1/23), respektiv (P < 0,001, Fisher's exakter Test). WOS war in GI- und I-Typ-Läsionen vorhanden, jedoch nicht in G-Typ-Läsionen. SCHLUSSFOLGERUNGEN: WOS könnte LD sein, die sich im oberflächlichen Teil der Magenneoplasie eines bestimmten intestinalen Phänotyps angesammelt haben.
Yao et al. (Donnerstag) haben diese Frage untersucht.
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