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Wir erweitern den Rahmen der Halo-Besetzungsverteilung (HOD), um simulierte Galaxienkataloge zu erstellen, die unterschiedliche Grade von ‚galaktischer Konformität‘ aufweisen, die sich als potenziell leistungsfähiges Mittel zur Untersuchung von Umwelteinflüssen in der Galaxienentwicklung herausgestellt hat. Unser Modell korreliert die Farben von Galaxien in einer Gruppe mit der Konzentration des gemeinsamen übergeordneten dunklen Halos durch eine ‚Gruppen-Kühlungseffizienz‘ ρ, die ältere, konzentriertere Halos mit fester Masse bevorzugt rot gefärbte Galaxien beherbergen lässt. Wir stellen fest, dass, für einen spezifischen Wert von ρ, diese 1-Halo-Konformität den entsprechenden Messungen in einem Gruppenkatalog basierend auf der Sloan Digital Sky Survey entspricht. Unsere Simulationen zeigen auch Konformität bei großen Abständen zu isolierten Objekten, möglicherweise ein Abdruck des Halo-Assemblierungsbias. Eine detaillierte Studie – unter Verwendung von Simulationen, bei denen der Assemblierungsbias beseitigt wurde, während die 1-Halo-Konformität erhalten blieb – zeigt jedoch eine eher nuancierte Situation. Bei Abständen von 4 Mpc ist die Konformität hauptsächlich ein 1-Halo-Effekt, der von den größten Halos dominiert wird, und ist kein robuster Indikator für Assemblierungsbias. Erst bei sehr großen Abständen (8 Mpc) tritt echte 2-Halo-Konformität, die durch den Assemblierungsbias kleiner Halos angetrieben wird, deutlich in Erscheinung. Wir erklären all diese Trends in den Begriffen des Standard-Halomodells. Unser Modell öffnet die Tür für parametrisierte HOD-Analysen, die die galaktische Konformität auf allen Skalen selbstkonsistent berücksichtigen.
Paranjape et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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