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Um den Mangel an einem einfachen und standardisierten Instrument zur Beurteilung der Schwere von Panikstörungen zu beheben, entwickelten die Autoren eine Skala zur Messung der Schwere von Panikstörungen. Zehn unabhängige Bewerter verwendeten die sieben Items umfassende Skala zur Bewertung der Schwere von Panikstörungen, um 186 Patienten mit primären DSM-III-R-Diagnosen einer Panikstörung (ohne oder mit leichter Agoraphobie) zu bewerten, die an der Multizentrischen kooperativen Behandlungsstudie zur Panikstörung teilnahmen. Darüber hinaus wurden 89 dieser Patienten nach einer Kurzzeitbehandlung mit derselben Skala erneut bewertet. Eine Teilgruppe von 24 Patienten unterzog sich zwei unabhängigen Bewertungen, um die Interrater-Reliabilität festzustellen. Die interne Konsistenz, konvergente und diskriminante Validität sowie die Sensitivität gegenüber Veränderungen wurden ebenfalls bestimmt. Die Skala zur Beurteilung der Schwere von Panikstörungen war mit exzellenter Interrater-Reliabilität, moderater interner Konsistenz und günstigen Validitäts- und Sensitivitätsebenen verbunden. Einzelne Items zeigten eine gute konvergente und diskriminante Validität. Die Analyse deutete darauf hin, dass ein zweifaktorielles Modell die Daten am besten beschreibt. Die Skala zur Beurteilung der Schwere von Panikstörungen ist eine einfache, effiziente Möglichkeit für Kliniker, die Schwere bei Patienten mit bestätigten Diagnosen von Panikstörungen zu bewerten. Weitere Forschungen mit vielfältigeren Gruppen von Panikstörungspatienten und einem breiteren Spektrum an Maßstäben zur konvergenten und diskriminanten Validität sind jedoch erforderlich.
Shear et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.